14 Februar 2007

Woche 8/20: Winde

Der Läufer sieht sich mindestens vier verschiedenen Arten des Windes ausgesetzt:

1. Rückenwind
Wenn man ihn hat und es nicht der Eigene ist, eine ausgesprochen willkommene Sache. Allerdings drückt das Gewissen hinterher und man fühlt sich ein wenig, wie beim Abgucken erwischt und das ist blöd!

2. Wind von vorn!
Dies ist der für den Läufer augenscheinlich widrigste Wind. Doch bei mir löst er das wunderbare Gefühl aus, in einer besonderen Weise lebendig zu sein. Von daher hat er auch sein Gutes!

3. Wind von der Seite
Auch unangenehm! Besonders dann, wenn er einem in Seidenblouson gekleidete, aufgeblähte Nordic Walkerinnen in die Arme treibt.

4. Kein Wind
Weiß nicht - habe ich noch nie erlebt.

Auch beim Wind gilt: er hat nur soviel Macht, wie Dein Kopf ihm gibt!

PS: Mit Jochen Malmsheimer möchte ich hinzufügen: Möge der Wind in Deinem Rücken nie Dein eigener sein!